ERIK TANNHÄUSER

| STARTSEITE
 
Rotunde

zum Start der Bildergalerie bitte Foto anklicken

Das synästhetische Projekt des Lyrikers Felix Esterhazy und des bildenden Künstlers Erik Tannhäuser ist eine Reise zu den Quellen des unbewussten reinen Gefühls.
Sie ist geprägt von den Spannungsfeldern, die ihre verschiedenen Kunstrichtungen in sich tragen. Und der Berührung der großformatigen Eisenplatten des Plastikers mit der eruptiven Poesie des Lyrikers.

Auf acht Metallplatten der Größe 1,50 m x 3 m ließ Erik Tannhäuser Fischschwärme, Haie, Seeteufel und Meeresflora rosten. In seinen Arrangements spielt die Komposition eine ebenso große Rolle wie der Zufall.
Aus dieser Arbeitsweise entstehen durch das Zusammenspiel von Wasser und Luft Strukturbilder aus Eisen.
Eine Lackschicht verhindert das Weiterrosten. So werden feine Reliefe sichtbar, die malerischen Charakter haben.

Ebenso wichtig wie das Wirken der Naturelemente ist der Faktor Zeit. Es bedarf Zeit die starre Kühle des Metalls lebendig werden zu lassen, um in diesem Element Formen entstehen zu lassen. Gelenkt durch die Hand des Künstlers erschaffen die Elemente ihr eigenes Leben. Welches sich solange der menschlichen Kontrolle entzieht bis der Prozess gestoppt wird.

So entstanden Momentaufnahmen, die die Sehnsucht nach dem Ursprung des Lebens widerspiegeln.